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Sommer des Friedens

Was könnte wichtiger sein, in Zeiten der großen Veränderungen und des Wandels, als fokussiert, zentriert und im Gleichgewicht zu bleiben?

Was könnte wichtiger sein, als im Umfeld von Arbeitsverdichtung, Beschleunigung, Zunahme von Stressoren, Unzufriedenheit und Unsicherheit zu verzweifeln, krank zu werden oder aufzugeben?

Was könnte wichtiger sein, mit Blick auf Klimakatastrophe und technologischer, digitaler Bedrohungen wie 5G, als nicht auf die Barrikaden zu gehen?

Was könnte wichtiger sein, vor Hintergrund von Aggression, zunehmender Gewalt, Verrohung der Sprache, Angst, Ohnmacht, als sich zu schützen?

Was könnte wichtiger sein, als unsere Welt so zu gestalten, wie wir es uns wünschen?

Wie sehen Sie das? Glauben Sie, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf all diesen Mangel, das Geschrei, die Hetze, die Katastrophen, die globalen, wie nationalen,  die gesellschaftlichen, wie persönlichen Bedrohungen lenken sollten? Geben wir dann diesen Feldern und Antreibern nicht noch mehr Energie bzw. die Erlaubnis, unsere Energie zu rauben, damit dies noch mehr wächst?

Ich habe für mich entscheiden, dass ich dafür nicht zu Verfügung stehe.
Das bedeutet nicht, dass ich meine Augen und Ohren davor verschließe, ganz sicher nicht! Ich bin mir dessen bewusst, was da gerade um uns herum und auch mitten in uns für ein Kampf tobt.

Doch wir werden den Kampf nicht gewinnen, zumindest nicht ohne erhebliche Energieverluste, wenn wir uns einfach gegen diese Kräfte stellen. Das vernichtet unsere Lebensenergie!

Ich erlaube mir mich weit zu öffnen, um meinen Frieden in mir zu finden. Mich mit meiner Lebensenergie zu verbinden, mir meiner Macht bewusst zu sein: Ich bin Gestalter meines Lebens.

Es ist eine Kunst, die viele von uns vergessen haben, doch liegen Berechtigung und Können und viele Gaben in uns. Die eigene Ermächtigung wieder Lebensgestalter zu sein ist sicher der erste Schritt, das eigene Königreich zu betreten.


In welcher Welt wollen Sie denn leben?

Was könnte wichtiger sein, als bei sich anzufangen? Uns zwar nicht mit einem „dagegen“, sondern mit einem Ergebnis, mit dem eigenen Frieden.

So wünsche ich uns allen einen Sommer des Friedens, ob wir nun damit in die Ferien fahren oder ins Wochenende gehen, es könnte DER Anfang sein.
Susanne Barth

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