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Halt und Haltung

Halt und Haltung ist mit Sicherheit ein zentrales Thema in Zeiten des Wandels.

 

Was gibt uns Halt, wenn sich alles verändert?

 

Brauche ich dazu eine andere Haltung? Also eine neues inneres Bild zur Orientierung ?


Was kommt zuerst?

 

Ganz klar: Solche Antworten kommen immer von innen. Und da entsteht schon die erste Herausforderung oder soll ich es nicht einfach Einladung nennen?

 

Zeiten des Wandels sind immer Einladungen, sich und andere(s) besser kennen zu lernen.


Ich darf nach innen schauen, wenn mich etwas stört oder gar schmerzt, denn hier entstehen nicht nur die Symptome, sondern finden sich auch die Ursachen. Klar, die sind meist gut versteckt, was aber noch lange kein Grund ist, sie weiter unter Verschluss zu halten. Ganz im Gegenteil! Je mehr wir uns öffnen, desto mehr Licht fällt auch in diese dunklen Ecken. Das ist gar nicht soo schwer.

Stellen Sie sich doch einfach mal zwei nebeneinander liegende Zimmer vor. Beide sind durch eine Tür verbunden. Ein Zimmer ist erleuchtet, das andere liegt im Dunkeln. Was passiert, wenn ich die Tür von dem hellen Zimmer öffne? strömt dann die Dunkelheit in das helle Zimmer? Nein, natürlich nicht. Das Licht strömt in das Dunkle. Immer!
Also keine Angst, sich auch den eigenen Schatten zu stellen.

Habe ich erkannt, was mich schwächt, was mich krank macht, was mich wieder und wieder dieselben Erfahrungen machen lässt, dann kann ich es in Liebe loslassen. Das ist nicht nur unbeschreiblich erlösend und befreiend, sondern macht auch Platz für Neues.

Was kommt da jetzt herein? Bis dato hat mir ja mein Leid den Halt gegeben. Aua! Ja, ich weiß, das ist jetzt schon etwas hart. Denn wir sehnen uns so sehr nach Licht, Liebe, Glück, Freiheit und Frieden, nach Sicherheit, nach Leichtigkeit…doch da stand eben immer das Leid im Weg und hat unseren Weg bestimmt. Wenn es nicht unser Halt! gewesen wäre, wären wir doch schon woanders, oder?

Also Widerstand annehmen und loslassen, damit komme ich jetzt in die Wahrheit, die mich klar macht. Ich kann mich sehen und fühlen, mich wahrnehmen und erkennen. Gibt mir das Halt und Orientierung? Mit Sicherheit.

Jetzt kann ich mich neu aufstellen, neu ausrichten und neu aufrichten. So entsteht in mir eine neues Bild und eine neue Haltung. Oder wie sehen Sie das?

"Während ich im Licht stehe, lässt mein Schatten los"

Susanne Barth

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